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Etwas Geschichte

Seite dem Jahr 1850 stellt die Bodega Gramona zuerst unter der Familie Batlle und nach der Hochzeit der Enkelin Pilar mit Bartolomé Gramona unter dem Namen Gramona Schaumweine her.

Heute wird die Bodega von den beiden Brüdern Jaume und Xavier Gramona in der fünften Generation nach biodynamischen Gesichtspunkten geführt.

Ein Video über die Weinernte und die Arbeit im Weinberg finden Sie hier. Hier und hier erfahren Sie mehr über den biodynamischen Weinbau. Alle Videos sind mit englischen Untertiteln versehen.

Klima

Die Bodega Gramona liegt ca. 30 km westlich von Barcelona im Zentral-Penedés. Das Klima ist typisch mediterran, mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Im Norden werden die Weinberge des Penedés Central durch das majestätische Gebirge von Montserrat abgeschirmt und sind so auch in den härtesten Wintern geschützt.

Karte von Penedés

BÖDEN

Die Böden in der Nähe des Flusses Anoia sind lehmig und kalkhaltig, gelegentlich auch angeschwemmt, und in der Nähe von Montserrat schieferhaltig. Sie zeichnen sich auch durch das Vorhandensein von Kalkanhäufungen bakteriellen Ursprungs aus, die den Untergrund auflockern und Wasser für die Reben leichter verfügbar machen.

Weinbaumethode

Seit 2014 werden Weine der Parzelle für die Cavas Enoteca und Celler Batlle, den weißen Font Jui aus xarel.lo und den roten Pinot Noir Bru und seit 2015 auch für den III Lustres nach biodynamischen, von Demeter unterstützten Kriterien hergestellt.

Unterstützt wurden sie dabei von den beiden französischen Biologen Lydia und Claude Bourguignon, den Gründern und Inhabern des biologischen Labors LAMS, das Bodenproben analysiert und basierend auf den Ergebnissen die Betreiber nach mikrobiologischen und ökologischen Gesichtspunkten berät.

Was ist unter Biodynamik zu verstehen?

Sie wurde 1924 von Rudolf Steiner als Antwort auf die Sorgen von Bauern gegründet, die ihr Land bedroht sahen. Die Biodynamik ist eine Anbaumethode, die über den einfachen Verzicht auf chemische und synthetische Produkte hinausgeht, wie dies beim ökologischen Landbau der Fall ist. Die biodynamische Landwirtschaft fördert die Belebung des Weinbergs und versucht, die Artenvielfalt zu erhöhen: Spontane Pflanzendecken werden beibehalten, um schwammige Böden zu erhalten, Aufgüsse und Pflanzenextrakte werden zur Vorbeugung von Schädlingen eingesetzt, und tierischer und pflanzlicher Kompost wird als Nahrung für den Boden und die Pflanzen hergestellt.

Diese Arbeit hat einen direkten Einfluss auf die Qualität der Traube, die dadurch ausdrucksstärker, konzentrierter und komplexer wird.

ANLAGENABDECKUNG

Die lebende Pflanzendecke im Weinberg ist eine Technik zur Erhaltung des Bodens. Diese Abdeckungen können spontan sein, so dass sich die Flora auf natürliche Weise entwickeln kann, oder induziert.

Es ist ein wirksames Pflegesystem in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, das zur Regulierung der Wasserrückhaltung und der Drainage beiträgt und die Artenvielfalt sowie die Vermehrung natürlicher Feinde der üblichen Schädlinge im Weinberg fördert. Außerdem verringert sie die Erosionsgefahr, verbessert die Bodenstruktur durch Anreicherung mit organischen Stoffen und aktiviert das mikrobielle Leben.

„Wir verwenden tierischen und pflanzlichen Kompost aus eigenem Anbau als ein Grundpfeiler der biodynamischen Landwirtschaft“, so Jaume Gramon.

Der Bauernhof befindet sich in einer einzigartigen Umgebung, umgeben von Weinbergen, in der verschiedene Tiere zusammenleben. Wir haben unter anderem Schafe, Hühner und Pferde, die uns nicht nur den Kompost liefern, mit dem wir die biodynamischen Präparate herstellen, sondern auch zu einer größeren mikrobiellen Aktivität des Bodens beitragen.

HEILPFLANZEN

Wir pflegen unsere Weinberge mit vorbeugenden Aufgüssen von Heilpflanzen aus unserem Garten, wie Brennnessel, Löwenzahn, Schafgarbe, Schachtelhalm, Baldrian… Diese Abkochungen aktivieren Prinzipien gegen mögliche Schädlinge, Pilze oder Krankheiten.

ALLIANZEN FÜR DAS LAND

Wir bewirtschaften rund 300 Hektar nach der biodynamischen Philosophie. Davon sind 85 im Besitz der Familie und der Rest stammt von „Aliances per la Terra“, der 2015 gegründeten Winzervereinigung unter der Leitung von Gramona, die eine Arbeitsphilosophie verfolgt, die die Umwelt respektiert. Ihre Mitglieder sind einer schrittweisen und natürlichen Entwicklung gefolgt, die darauf abzielt, das Land und die Landschaft, zu der sie gehören, zu beleben.

Gramona ist das erste Weingut auf der Halbinsel, das biodynamische Siegel BIODYVIN tragen darf. Wie viele andere Erzeuger in Spanien ging Gramona vom konventionellen zum integrierten Weinbau über und machte dann den Sprung zum ökologischen Weinbau.

Im Jahr 2014 hat Gramona das Demeter-Siegel erhalten, das den biodynamischen Anbau und die Vinifizierung jedes Weins zertifiziert. Einige Jahre später, im Jahr 2018, erhielten wir das Biodyvin-Siegel des Internationalen Verbandes der Winzer in biodynamischer Kultur, ein sehr anspruchsvolles Zertifikat, das speziell für den Weinsektor weltweit gilt – im Gegensatz zu Demeter, das für alle Arten von Kulturen gilt – und das die biodynamische Arbeit sowohl für den Weinbau als auch für die Weinherstellung (Kellerei) zertifiziert. Beide Labels, Demeter und Biodyvin, sind kompatibel und ergänzen sich gegenseitig.

„Die Bourguignons haben uns gesagt, dass das Leben in unseren Böden zu wünschen übriglässt, aber dank ihnen haben wir es geschafft, unsere Wurzeln viel tiefer zu legen, so dass die Pflanze sich selbst ernähren kann, anstatt sie mit Dünger zu versorgen“, fasst Jaume Gramona zusammen, der den Boden, den er betritt, jetzt eher unter mikrobiologischen als unter rein physikalisch-chemischen Gesichtspunkten betrachtet.“

Neben der Mikrobiologie des Bodens und der Verwendung natürlicher Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichtet Gramona auch teilweise auf den Einsatz von Maschinen zur Bearbeitung der Weinberge, sondern setzt zu deren Bearbeitung Pferde ein, um eine Verdichtung des Bodens zu vermeiden, die einen negativen Einfluss auf den Temperaturhaushalt, die Bewässerung und auch hier wieder auf den Reichtum und die Vielfalt Leben unter der Erde hat.

Der biodynamische Weinbau hat auch seien Preis. Neben den erforderlichen Investitionen allein für die Anschaffung und den Unterhalt der Tiere des Bauernhofes, der neben der Winzerei betreiben wird, sind auch die Erträge deutlich von 8.000-10.000 Kilo pro Hektar auf 4.000-6.000 Kilo zurückgegangen. Gramona verspricht sich jedoch langfristig durch die Umstellung eine Verbesserung und Stabilisierung der Qualität der Weine