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Mazuelo im Allgemeinen

Auch in Spanien war die Mazuelo eine sehr bedeutende Traube, bis sie von der Garnacha verdrängt wurde. Sie war bis Ende des 20. Jahrhunderts die in Frankreich am meisten angebaute Traube. Heute ist sie in Spanien hauptsächlich in Katalonien verbreitet. Doch auch in Rioja verarbeiten einige Hersteller, darunter Marqués de Murrieta, die Rebe häufig.

Ihre Eigenschaften

Mazuelo ist als Cuvee-Partnerin äußerst beliebt, da sie oft die vermisste Säure liefert.
Wie alles, hat die Rebe aber auch Nachteile: Sie lässt sich nicht maschinell ernten, ist gegenüber Krankheiten anfällig und kann fast nur durch Kohlensäuremazeration gewonnen werden. Dadurch werden Säure und Tannine abgebaut. Somit verdient die Mazuelo ihren Beinamen – die „Komplizierte“.

Aroma, Farbe und Geschmack

Die Mazuelo ist sauer und liefert gleichzeitig ein etwas bitteres Kräuteraroma. Außerdem hat sie eine kräftige Farbe. Sie eignet sich perfekt als Basis für alkoholreiche, farbintensive Weine, die in jungen Weinen ein vollmundiges Aroma entwickeln. Weine, die aus alten Rebstöcken hervorgehen, können eine ausgezeichnete Qualität entwickeln. Der Most ist sehr aromatisch und verleiht jungem Wein eine kräftige Farbe und blumige Aromen. Der Wein besitzt jedoch eine geringe Aromastabilität in seiner Entwicklung. Mazuelo-Wein ist sehr tanninreich und kann deshalb sehr lange gelagert werden. Mit dem Alter wird er sogar noch vollmundiger.

Synonyme

Mazuela, Cariñena, Samsó, Carinyana, Carignan